Formentera. Die kleine Schwester von Ibiza. Wer sie einmal besucht hat, versteht sofort, warum so viele Menschen immer wieder dorthin zurückkehren. Keine Massentouristen, keine überfüllten Clubs, keine künstliche Urlaubskulisse – stattdessen kristallklares Wasser in unglaublichen Türkistönen, endlose Salzwiesen, Pinien und eine Stille, die man im Mittelmeer kaum noch findet. Formentera ist klein, unaufgeregt und dabei absolut unvergesslich.

Darum solltest Du mal wieder nach Formentera reisen
Formentera ist die kleinste dauerhaft bewohnte Insel der Balearen – und gerade das macht sie so reizvoll. Hier gibt es keine Flughäfen, keine Autobahnen und keine Hochhäuser am Strand. Was es gibt: eine Natur, die sich behauptet hat, eine Ruhe, die echte Erholung ermöglicht, und eine Authentizität, die man in der heutigen Zeit immer seltener antrifft.
Dazu kommt das Wasser. Das Mittelmeer rund um Formentera gehört zu den klarsten und saubersten in ganz Europa. Das liegt an den ausgedehnten Posidonia-Seegraswiesen vor der Küste – einem natürlichen Filter, der das Wasser in ein unwirkliches Blau taucht. Baden hier fühlt sich an wie Schwimmen in einem riesigen, natürlichen Aquarium. Wer das einmal erlebt hat, will es nicht mehr missen.
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Formentera – nur mit der Fähre zu erreichen
Das Besondere an Formentera beginnt schon bei der Anreise. Die Insel hat keinen Flughafen – wer dorthin möchte, kommt nur per Fähre. Der nächste Ausgangspunkt ist Ibiza*, von wo aus regelmäßig Fähren ablegen. Die Überfahrt dauert je nach Verbindung zwischen 30 Minuten und einer Stunde.
Das klingt vielleicht nach Umweg – ist aber in Wirklichkeit schon der erste Höhepunkt der Reise. Die Fährfahrt bei schönem Wetter mit Blick auf das türkisblaue Mittelmeer ist ein Erlebnis für sich. Und die Tatsache, dass Formentera eben nicht einfach so zu erreichen ist, hat einen angenehmen Nebeneffekt: Die Insel bleibt von dem ganz großen Massentourismus verschont. Wer die Überfahrt auf sich nimmt, tut das bewusst – und wird dafür belohnt.
Das spricht für eine Zwischenübernachtung auf Ibiza
Wer von Deutschland aus nach Formentera reisen möchte, wird fast immer auf Ibiza ankommen. (Direkt-)Flüge nach Formentera gibt es logischerweise nicht – also ist Ibiza der logische Zwischenstopp. Und das ist eigentlich kein Nachteil – ganz im Gegenteil sogar.
Eine Nacht in Ibiza-Stadt* einzuplanen, ist eine wunderbare Idee. Die Altstadt Dalt Vila, mit ihrer beeindruckenden Stadtmauer aus dem 16. Jahrhundert und dem Panoramablick über den Hafen, ist ein UNESCO-Weltkulturerbe und absolut sehenswert. Wer am Abend ankommt und am nächsten Morgen die Fähre nimmt, hat genug Zeit für einen Abendspaziergang durch die engen Gassen, ein Abendessen am Hafen und einen (hoffentlich) ruhigen Schlaf – bevor es dann weiter nach Formentera geht.
Formentera mit dem Bike erkunden
Formentera und Fahrrad – das gehört einfach zusammen. Die Insel ist flach, überschaubar und mit einem gut ausgebauten Netz aus Radwegen ausgestattet. Wer mit dem Bike unterwegs ist, sieht mehr, fühlt mehr und kommt an Orte, die mit dem Auto schlicht nicht erreichbar sind.
Fahrräder und E-Bikes lassen sich vor Ort problemlos ausleihen – und die Preise sind fair. Wer einmal gemütlich von La Savina, dem Fährhafen, über Sant Francesc Xavier bis ans Südende der Insel geradelt ist, versteht, warum das Bike auf Formentera mehr ist als nur ein Fortbewegungsmittel. Es ist einfach die schönste Art, diese Insel zu erleben. Der Grüne Weg, ein ausgeschilderter Radweg, der sich quer über die Insel zieht, ist dabei besonders empfehlenswert.
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Die schönsten Strände auf Formentera
Formentera ist bekannt für seine Strände – und dieser Ruf ist absolut verdient. Die Insel hat gleich mehrere Strände, die regelmäßig zu den schönsten Europas gezählt werden.
Playa de Ses Illetes ist der bekannteste. Eine schmale Landzunge mit Strand auf beiden Seiten, das Wasser in einem unglaublichen Blaugrün – Bilder von hier sehen aus, als wären sie bearbeitet. Sind sie nicht.
Playa de Migjorn im Süden ist ruhiger, breiter und weniger besucht. Ideal für alle, die einfach nur ankommen und abschalten möchten. Hier kann man stundenlang liegen, ohne dass es voll oder laut wird.
Cala Saona im Westen ist eine kleine, geschützte Bucht mit rotem Felsen und türkisem Wasser – malerisch, ruhig und perfekt für einen späten Nachmittag, wenn das Licht warm und golden wird.
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Dieses Gericht solltest Du auf Formentera unbedingt mal probieren
Die Küche auf Formentera ist bodenständig, frisch und stark vom Meer geprägt. Wer einmal auf der Insel ist, sollte unbedingt Guisat de Peix probieren – den traditionellen Fischeintopf der Balearen. Frischer Fang des Tages, Kartoffeln, Safran und eine Brühe, die nach Meer schmeckt. Dieses Gericht gibt es in vielen kleinen Restaurants auf der Insel, oft direkt am Strand serviert, mit Blick aufs Wasser.
Dazu ein Glas lokaler Wein oder ein frisch gezapftes Bier – und man versteht sofort, warum manche Menschen jedes Jahr wiederkommen. Formentera muss man nicht erklären. Man muss es einfach erleben.




